Im Webdesign Women’s Club hatten wir kürzlich ein Training mit Alexandra Polunin zum Thema „Ethisches Marketing“. Es war inspirierend und hat bei vielen von uns mehr ausgelöst als bloßes Kopfnicken. Auch bei mir: Ich habe gemerkt, wie viel ich unbewusst übernommen habe, ohne es zu hinterfragen. Und wie wohltuend es sein kann, sich eigene Prinzipien zu schaffen.
Denn das Thema ist nicht nur theoretisch oder moralisch aufgeladen. Es ist ganz praktisch. Es betrifft unsere alltägliche Kommunikation, unsere Website-Texte, unsere Launches, unsere Preisgestaltung.
Warum ethisches Marketing mehr ist als ein Trend
Gerade als Webdesignerinnen, sind wir täglich mit Marketing konfrontiert. Wir kennen die psychologischen Trigger, wir wissen, wie man Headlines schreibt, wie man Dringlichkeit erzeugt. Aber genau das fühlt sich manchmal falsch an. Oder zumindest schal.
Ich selbst merke inzwischen recht schnell, wann mich eine Formulierung nervt oder manipulativ wirkt. Und trotzdem rutschen mir manchmal noch Sätze durch, die ich gar nicht mehr bewusst wähle. Das Training hat mir gezeigt: Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, bewusster hinzuschauen.
Drei Prinzipien, die Orientierung geben
Alexandra hat im Training drei zentrale Werte vorgestellt, die ich hilfreich finde:
- Verantwortung: Für mich selbst, für meine Kund:innen, für die größere Wirkung meines Handelns.
- Vielfalt und Gerechtigkeit: Nicht nur im Design, sondern auch in Sprache, Bildwahl und Perspektiven.
- Transparenz und Wahlfreiheit: Informationen so geben, dass Menschen selbst entscheiden können – ohne Druck, ohne Verknappungstricks.
Ein Satz, der mir besonders hängengeblieben ist: „Ethisches Marketing ist keine Perfektion, sondern eine Haltung.“
Wo anfangen?
Ich habe in den letzten Monaten einiges umgestellt. Alte Texte überarbeitet. Sales-Strategien hinterfragt. Trotzdem merke ich: Es ist ein Prozess. Mir fällt es nicht immer leicht, mich bewusst gegen „Erfolgstipps“ zu entscheiden, die ich seit Jahren kenne. Aber es lohnt sich.
Vielleicht hilft dir der Einstieg über Fragen wie diese:
- Was löst Unbehagen aus, wenn du durch deine Website gehst?
- Welche Aussagen sind dir nicht mehr stimmig?
- Wo wünschst du dir mehr Ehrlichkeit und Tiefe?
Lust auf mehr Tiefe?
Im Webdesign Women’s Club findest du das komplette Training mit Alexandra Polunin zum Thema „Ethisches Marketing für Selbstständige“ als Aufzeichnung. Es lohnt sich wirklich, da tiefer einzusteigen: mit Beispielen, Reflexionsfragen und ganz viel ehrlichem Austausch.
Wenn du Lust hast, dein Marketing neu zu denken, ohne dich zu verbiegen, schau gerne im Club vorbei.
Ich kann nur jeden Ermutigen sich für ein wertschätzendes, nachhaltiges und authentisches Marketing einzustehen.