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Wo landen eigentlich die Daten deiner Kunden?

Wer Websites baut, kennt das. Kunden kommen mit konkreten Wünschen, ein neues Formular hier, eine Automatisierung da, am besten alles verbunden und möglichst einfach. Datenschutz ist dabei oft das Thema, das irgendwo am Ende der Liste steht. Nicht weil es niemanden interessiert, sondern weil es sich abstrakt anfühlt, solange nichts passiert ist.

Und spätestens wenn Automatisierungstools ins Spiel kommen, müssen wir uns damit auseinandersetzen. Genau deshalb lohnt es sich, dass wir als Webdesignerinnen da den Überblick haben. Dann können wir unsere Kunden sinnvoll beraten, wenn die Frage kommt, was eigentlich mit den Daten passiert.

Wir hatten kürzlich das Thema Automatisierungs-Tool bei uns im Webdesign Women’s Club. Unsere Expertin Tine, hat uns einblicke in verschiedene Automatisierungstools gegeben.

Automatisierungstools machen alle dasselbe

Das Prinzip hinter Zapier, Make und n8n und co. ist immer gleich: Etwas passiert (der Trigger), und dann passiert etwas anderes (die Aktion). Ein Formular wird ausgefüllt, ein Kontakt landet im E-Mail-Tool. Eine Rechnung wird gestellt, ein Task wechselt den Status.

Der Unterschied zwischen den Tools liegt nicht in der Logik, sondern darin, wie sie es darstellen und wo sie es ausführen.

Was „ausführen“ bedeutet

Wenn du Zapier nutzt, läuft der Workflow auf Zapiers Servern in den USA. Für viele Prozesse kein Problem. Aber wenn Kundendaten durch diesen Workflow fließen, also Namen, E-Mail-Adressen, Zahlungsinformationen, dann werden personenbezogene Daten auf einem amerikanischen Server verarbeitet.

Tine hat das im Workshop direkt angesprochen. Make kommt aus Tschechien, ist also europäisch. Pabbly ist aus Indien und läuft auf AWS. n8n ist Open Source, und wenn du es selbst auf einem deutschen oder europäischen Server hostest, hast du die volle Kontrolle.

Was zur Entscheidung dazugehört

  • Wo steht der Server des Tools? Das steht meistens in den Datenschutzbedingungen. „US“ oder „AWS“ ist ein Hinweis, den es wert ist zu prüfen.
  • Welche Daten laufen durch den Workflow? Interne Benachrichtigungen sind etwas anderes als Kundenkaufdaten.
  • Und sind die genutzten Tools in der Datenschutzerklärung aufgeführt? Tools, die personenbezogene Daten verarbeiten, müssen dort als Auftragsverarbeiter stehen.

Schau dir die Aufzeichnung an

Die Aufzeichnung des Workshops ist im Webdesign Women’s Club verfügbar. Teil 2 kommt in zwei Monaten, mit dem konkreten Vergleich der Tools und allem, was zur Entscheidung dazugehört. Wenn du Technik-Workshops regelmäßig angehen willst, ohne sie alleine durcharbeiten zu müssen, schau dir den Club an. Dort gibt es jeden Monat ein Technik Workshop von unsren Expertinen Tine oder Nina

Deine Steffi

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